Blick nach oben

Ich kann mich so gut erinnern. Als ich in die erste Klasse der Hauptschule gekommen bin, waren die Schüler der 4. Klasse Titanen und Riesen. Ich hatte großen Respekt vor diesen Kolossen. Dann bin ich ein paar Jahre später selber in der 4. Klasse, aber ich habe mich gar nicht so groß gefühlt. In der Mittelschule war es dann das Gleiche. Die “Erwachsenen” Maturanten, #omg, aber als ich selber Matura gemacht habe, empfand ich mich immer noch als recht ein Kindskopf. Dann in der Landeshauptstadt. Das Gleiche. Dann in der wirklich großen Stadt. Das Gleiche. Es hat sich schon etwas geändert, nämlich, dass jetzt viel mehr “Kinder” um mich herum sind. Aber ich selber? Ich fühle mich überhaupt nicht gereift, gewachsen, geläutert. Und dann habe ich heute Fatoni gehört, der bringt es so wunderbar auf den Punkt: Mike.

Cool Cat

Der Summer of Jazz macht mir großen Spaß. Mit dem Pauschalpass ausgestattet, wühle ich mich durch die Jazz-Geschichte und entdecke Perlen über Perlen. Alles, was so zwischen 1950 und 1960 produziert worden ist, eignet sich ganz wunderbar zum konzentrierten Arbeiten. Da wird die Homework zum Fingertippin-Kinderspiel. Heute picke ich mir Sonny Clark heraus. Wegen dem coolsten Cover der Musikgeschichte.

Break

Im Gegensatz zum Angebot an Bildern habe ich mit der Musik eigentlich meinen Frieden geschlossen. Es gibt genug Material, das meiner inneren Uhr entspricht. Machinedrum ist z.B. einer dieser grandiosen aktuellen Beatbastler. Da kommt das Beste von Allem zusammen, gefällt mir. “More Than Friends” war heute eindeutig mein Radfahr-Treibstoff schlechthin!