Meiserstraße in München - Heikle Umbenennung - München - sueddeutsche.de
Verteidiger Meisers stimmten mit Kritikern im naiven Gebrauch rassistischer Sprache überein. Niemand spricht im Falle der Konversion von Katholiken zur evangelischen Kirche von “Protestanten katholischer Herkunft”. Aber getaufte, genauer: in der evangelischen Kirche getaufte Juden sind im Meiser-Streit fortwährend als “Christen jüdischer Herkunft” bezeichnet worden. Weil man politisch korrekt sein will, spricht man landeskirchlicherseits gern von den “jüdischen Mitbürgern”. Warum nicht einfach deutsche Bürger?





