Jäger & Sammler
"In Gefängnissen könnten Roboter also nicht nur dazu gebraucht werden um Gebäude, sondern auch um Menschen zu bewachen. Gewissen Vorteile würden sich daraus bei der Vermeidung von Übergriffen in Gefängnissen ergeben, wie wir sie im Marinestützpunkt Guantanamo Bay in Kuba gesehen haben. Dafür spricht die emotionslose Art mit der Roboter operieren. Damit verbunden - ich befürworte keines dieser Szenarien, sondern denke nur über den möglichen Gebraucht nach - könnten Roboter das Problem lösen, dass bei Verhören oder Folterungen Ärzte gebraucht werden.
Diese Aktivitäten stehen im Widerspruch mit der Solgfaltspflicht und dem Hippokratischen Eid niemandem zu schaden. Doch Roboter können die Lebenszeichen der Verhörten genauso gut kontrollieren, wie ein Arzt. Sie können Injektionen verabreichen und Schmerzen kontrollierter zufügen, frei von Boshaftigkeit und Vorurteilen, die womöglich zu weit führen würden."
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Ein Auszug aus einem Vortrag über ethische Fragen bei der Verwendung von Robotern, den der Philosoph und Forscher der Nanoethics Group Patrick Lin Ende letzten Jahres für Q-Tel hielt, einer Venture-Capital-Firma der CIA, die technologische Entwicklungen fördert.

Quelle: Süddeutsche Zeitung v. 5./6. Januar 2012, Seite 16

(Source: sueddeutsche.de)

"Wulff ist der erste Bundespräsident, der sich selbst begnadigt."