Twitters Funktion für den Onlinejournalismus

Eine spannende Analyse zur Frage, weshalb JournalistInnen Twitter so lange die Stange halten. Da sind durchwegs interessante Gedanken dabei, v.a. denke ich, ist es ein recht realistischer Blick, so wie z.B. dieser hier:

Was getweetet war, das stand geschrieben. Heute ist es ja nicht mehr so, aber der Korporatismus ist sicher einer der stärksten Faktoren, der Kommunikationsprofis auf Twitter hält, bis es ein vergleichbares Unternehmen gibt. Er ist auch der größte Stolperstein für verteilte Systeme wie das Fediverse. Wen willst du anrufen, wenn auf dingdong.social was nicht stimmt? Man kommt sich dann ja vor wie ein Kissinger, der verzweifelt „Europa“ anrufen möchte. So will niemand enden. Für den Korporatismus nehmen die genannten Akteure auch jederzeit in Kauf, ihre Arbeit wieder auf der nächsten Milliardärsplattform wie Bluesky zu versenken. Man kennt sich ja schon von früher.

Twitters Funktion für den Onlinejournalismus von Günter Hack

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